Humor
Viele Sachen sollte man einfach nicht zu verbissen sehen
Es gibt zum Glück einige Zeitgenossen, die Heiden und Spiritualität mit einem Augenzwinkern auf die Schaufel nehmen *g*

Einen absoluten Brüller zum Thema habe ich in den Tiefen des Internet gefunden und durfte es freundlicherweise hier auf der Seite veröffentlichen.

Die Enzyklopädie der esoterischen Thierwelt



Viel Spaß beim Lesen

 

Wichtig! Bitte lest auch die Einleitung und Copyright zur esoterischen Thierwelt

 

Die Transformationstatze

Ein friedliches Lebewesen, das sich in aller Ruhe von den Früchten des Waldes ernährt und auch ab und an einen leckeren Champignon verköstigt – miam-miam!
Transformationstatzen sind im Allgemeinen ruhige Wesen, die daran glauben, dass sich letztendlich, auch, wenn im moment alles den Bach runtergeht, zum Guten wendet, meist durch göttlichen Eingriff oder eine tiefe Wandlung. Sie tragen buntes Fell, summen nette Lieder und sind gut zu anderen Tieren, solange es sich nicht um Arschratten, Ätzhörnchen, Pissbackenhörnchen oder Bräunlinge handelt. Den Popamachos gehen sie aus dem Weg oder reißen ihnen die Maske runter. Sie wollen ihre Ruhe und Behaglichkeit, kümmern sich rührend um ihre Jungen und sind so herzlich, wie man es sich nur vorstellen kann. Werden sie aber geärgert, dann erzählen sie einem auch schon mal das „Wort zum Sonntag“, dass man dann ganz kleinlaut wird. Manchmal sitzen sie mit Erklärbären oder struppigen Streunern zusammen, bei einem gemütlichen Imbiss. Mit den Prophezeiungsübeln, Wahnwachteln und Endzeitschreckchen möchten sie nichts zu tun haben, obwohl diese immer versuchen, die Transformationstatze zu bekehren. Transformationstatzen stehen mitten im Leben und freuen sich über alles Schöne.

Das Prophezeiungsübel

Es sieht aus, wie ein räudiger Terrier, den man mit einer ebenso räudigen Bisamratte gekreuzt hat. Besitzt aber kleine Hörnchen. Das Prophezeiungsübel wirkt, wie ein Fernsehprediger auf Kokain. Es predigt den ganzen Tag vom Weltuntergang in den düstersten Ausmalungen, die selbst einem Erklärbären, der ja sonst auch ziemlich abgeklärt ist, die Nackenhaare sträuben. „Bereuet, das Ende ist nah!“ kommt in jedem zehnten Satz oder als Zwischenruf vor. Manchmal geißeln sich die Prophezeiungsübel auch mit dem eigenen peitschenartigen Schwanz. Deshalb werden sie auch Maso-Pilamis genannt. Prophezeiungsübel glauben auch an Verschwörungen und blicken immer zitternd und hastig um sich. Sie tragen manchmal ein künstliches Fell, das sie aus weggeworfener Alufolie von Schokolade herstellen oder aus Zigarettenpackungen. Sie glauben nämlich, dass sie dadurch vor der Magie der Verschwörer geschützt sind. Die es gar nicht gibt.
Das Prophezeiungsübel macht lange zahlenmagische Berechnungen und liebt abstruse Abhandlungen und Herleitungen. Meist ist es in der Nüähe von Endzeit-Schreckchen und Wirrvögeln oder Wahnwachteln zu sehen, die dadurch noch hysterischer werden, als eh schon. Erklärbären fühlen sich durch Prophezeiungsübel genervt und fressen sie dann auf, auch, wenn sie danach Sodbrennen und Blähungen bekommen.

Die Dharma-Ameise

Die Dharma-Ameise ist ein kleines Insekt, das in milliardenfacher Stärke aber unsichtbar durch den Wald huscht und versucht, Ungleichgewichte auszugleichen und auch Aas beseitigt, um etwas Schönes zum Erblühen zu bringen. Dharma-Ameisen wirken auf einer höheren Ebene, und sind eigentlich eher etwas wie ein Naturgesetz, als ein Tier.

Das Karmakarnickel

Das Karmakarnickel macht sich immer Sorgen um die Folgen seines Handelns und überlegt sich, was es wohl in einem früheren Leben angerichtet haben könnte. Deswegen wirkt es manchmal träge und manchmal konfus. Ansonsten ist es recht harmlos und fristet ein fast unbeachtetes Leben, vermehrt sich dafür aber auch nicht wie normale Karnickel.

Das Friedliebchen

Klein, flauschig und weiß ist es das Gewissen des Waldes, indem es sich bei irgendwelchen Tieren auf die Schulter hockt oder sich ihnen in den Weg stellt. Dann redet es sanft und betörend auf das Tier ein, etwaige Misstände abzubauen. Viele Tiere hören auf das Friedliebchen, mit den großen lieben Kulleraugen, aber nicht alle. Einige Formen, wie das Ätzhörnchen und die Arschratten sind dagegen immun.

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