Humor
Viele Sachen sollte man einfach nicht zu verbissen sehen
Es gibt zum Glück einige Zeitgenossen, die Heiden und Spiritualität mit einem Augenzwinkern auf die Schaufel nehmen *g*

Einen absoluten Brüller zum Thema habe ich in den Tiefen des Internet gefunden und durfte es freundlicherweise hier auf der Seite veröffentlichen.

Die Enzyklopädie der esoterischen Thierwelt



Viel Spaß beim Lesen

 

Wichtig! Bitte lest auch die Einleitung und Copyright zur esoterischen Thierwelt

 

Die Crowleykröte

Quak wie du willst soll sein das Ganze von dem Gesetz!“ Die Crowleykröte ist eine imposante Erscheinung, die nicht nur in den Tümpeln und Teichen des esoterischen Waldes anzutreffen ist, sondern auch auf dem Festland. Irgendwie schafft es die Crowleykröte recht beliebt zu sein, auch, wenn das Putznickel Reißaus nimmt und die Lichtlibelle zittert, wenn sie nur ein Platschen hört. Die Fleischfresser wissen, dass die Crowleykröte die härtesten Partys im Wald schmeißt und interessante Pflanzen kennt. Die Crowleykröte ist absolut konsequent im Handeln und gnadenlos.

Der düstergruftige Biberdachs hält sich oft dort auf, wo auch Crowleykröten zu finden sind, allerdings nur nachts und unterirdisch, denn Crowleykröten mögen ebenso wie sie düstere Erdgänge. Sie leben friedlich nebeneinander. Crowleykröten und Dogmadachse sind Todfeinde, wobei sie auch Nahrungskonkurrenten sind. Denn beide fressen Wirrvögel und Wahnwachteln, vor allem Letztere. Das liegt daran, dass die Wahnwachteln die Crowleykröte ständig verleumdet, was deren Appetit allerdings anregt. Crowleykröten sind nicht wählerisch, was die Wahl der Sexualpartner angeht, denn Erregung macht sie kurzsichtig.

Die kritische Ketzerkatze

Sie ist ein Teil von jener Macht, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Die schön anzusehende Ketzerkatze ist samtpfotig und hat ein rauhes Fell. Sie ist verspielt, kommentiert aber alles und zerfetzt besonders gern die Lieder der Wahnwachtel und des Wirrvogels, aber auch das Brummen des Dogmadachses. Die Ketzerkatze jagt ihre Opfer, indem sie ihnen durch Zerreden Existenz- und Sinnkrisen beschert. Werden die so verunsicherten Tiere selbstmordgefährdet, eilt die Ketzerkatze gern zur Stelle und hat hernach einen gut gefüllten Bauch, um sich die Pfoten zu schlecken. Besonders gern hält sie sich in der Nähe von Dogmadachsen der verschiedenen Unterarten auf und wetzt dort von Appetit erfüllt ihre Krallen. Ihre Laute sind verschiedene Arten von mildem Schnurren, das allerdings erst unter die Haut geht und dann ins Hirn.

Der Tantratiger

Golden glänzt das Fell des Tantratigers, das mit OM-Zeichen bedeckt ist. Tantratiger wirken oft gemächlich, sind aber die mächtigsten Tiere im esoterischen Wald. Sie neigen dazu, stundenlang irgendwo zu verharren und ihre Beute zu dematerialisieren.Anschließend verpaaren sie sich mit anderen Tantratigern, wobei das Geschlecht manchmal egal ist. Von wohligem Schnurren bis zu alles erschütternden Gebrüll ist von ihnen jedes Geräusch bekannt. Majestätisch umschreibt den Tantratiger am Besten. Obwohl Tantratiger meist Pflanzen zu sich nehmen, verschmähen sie auch ein Jammergnu nicht.

Das monosynaptische Magiemäuschen

Das monosynaptische Magiemäuschen glaubt jeden Müll und hält sich, da es oft an den falschen Pflanzen nagt, für andere Tiere. Es ist aber weder prächtig wie der Tantratiger, noch schlau wie der Struppige Streuner, auch nicht flink wie die Ka-osKatze, sondern einfach nur strunzblöd und völlig daneben. Es ist eins der erbärmlichsten Tiere im Wald, neigt aber dazu, wenn es sich angegriffen fühlt, mit lautem Kreischen zuzubeißen, selbst dann, wenn der Angreifer längst fort ist. Diese dummen Tiere können allein durch ihre Anzahl schon ziemlichen Schaden anrichten. Der Struppige Streuner pimpert sie meist erst und frisst sie dann, die KaosKatzen und KaosKobras beißen sie kurzerhand tot und fressen sie dann. Auch die Crowleykröte hat Geschmack an den monosynaptischen Magiemäuschen, die manchmal vor Trotteligkeit überall gegen laufen und noch dümmer sind als die Wirrvögel.

Das Ätzhörnchen

Ei guck, was für ein hübsches Wesen. Doch halt, was ist das? Es ist ein Ätzhörnchen. Niedlich anzusehen mit dem hübschen Fell und den großen klimpernden Augen, aber das ausfahrbare Gebiss zeigt, was es wirklich damit auf sich hat. Das Ätzhörnchen ist zu zutraulich um wahrhaftig zu sein und verbreitet liebend gern Gerüchte zwischen Wurzel und Baumwipfel und allen Tieren, denen es begegnet, wobei dann angeblich immer der Eber dies und der Hirsch das gesagt haben soll und noch Schlimmeres. Es spielt gezielt die Raubtiere gegeneinander aus, aber auch die anderen. Und ist blitzschnell verschwunden. So verhindert es auf hinterlistige Art, selbst gefressen zu werden. Tiere, die zuviel Zeit mit dem Ätzhörnchen verbringen, leiden an Hirnverflüssigung und enden auf dem Speiseplan des widerlichen kleinen Nagers, bei dem zutrifft, dass „Eichhörnchen auch nur Ratten mit einer guten PR sind“. Denn das wohlklingende Zwitschern des kleinen Monsters täuscht darüber hinweg, dass es beim Sprechen kleinste Mengen an äußerst ätzender Flüssigkeit mit der Atemluft ausscheidet. Angeblich ernährt es sich gelegentlich von der Lebensenergie anderer. Dafür, dass das Ätzhörnchen nicht zuviel Schaden anrichten kann, ist gesorgt. Seine Lebensspanne ist recht kurz und gerade KaosKater, Kaoskobras, Struppige Streuner und Tantratiger, aber auch mancher Dogmadachs labt sich gern an dem doch köstlichen Fleisch des perfiden kleinen Nagers, mitunter mit so etwas wie Schadenfreude.

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