Humor
Viele Sachen sollte man einfach nicht zu verbissen sehen
Es gibt zum Glück einige Zeitgenossen, die Heiden und Spiritualität mit einem Augenzwinkern auf die Schaufel nehmen *g*

Einen absoluten Brüller zum Thema habe ich in den Tiefen des Internet gefunden und durfte es freundlicherweise hier auf der Seite veröffentlichen.

Die Enzyklopädie der esoterischen Thierwelt



Viel Spaß beim Lesen

 

Wichtig! Bitte lest auch die Einleitung und Copyright zur esoterischen Thierwelt

 

Der Großmeistergeier

Der Großmeistergeier ist mit einer Flügelspannweite von etwa vier Metern gesegnet und einem ausgesprochen großen Paarungsorgan. Er schwebt in den Lüften über dem eso-erischen Wald und neigt zu ausgedehnten Flügen, bei denen er die Gegend erkundet, sich öfter niederlässt, um Bodenhaftung zu bewahren und gleichzeitig einen leckeren Happen zu essen, z. B. Ein Putznickel oder ein Jammergnu, das er genüßlich verschlingt. Großmeistergeier können in allen drei Welten auftauchen und machen selbst dem Tantratiger die Beute streitig. Ihre Nester sehen rustikal aus, und sie wissen, was Sache ist. Sie blicken durch. Deshalb sind sie nicht nur über den Dingen, sondern erst recht in den Dingen. Ein Schnabelhieb des Großmeistergeiers ist absolut tödlich, denn sein Schnabel ist so hart, wie Diamant und so scharf, dass jede Wilkinsonrasierklinge dagegen aussieht, wie ein alter morscher Baumstamm. Der GG ist ein freundliches Wesen, dem man jedoch nicht doof kommen darf. Daher ist er einer der heftigsten Feinde von Wirrvögeln und Ätzhörnchen.

Das Kreischbeinbaaremanickel

Das Kreischbeinbaaremanickel ist so groß, wie ein Dachs, stinkt erbärmlich, ist fett und hässlich, will aber immer recht haben. Anscheinend ist es mit den Dogmadachsen verwandt, ganz sicher ist man sich aber nicht. Es jammert und zetert, weiß angeblich alles, und vor allem besser, und geht allen Tieren auf die Nerven. Da es ungenießbar ist, wird es meist nur getötet, nicht gefressen. Es hat rote Augen, säuft ungemein viel und hat lange Achselhaare, die über den Boden schleifen. Manche Tiere müssen kotzen, wenn sie es sehen. Es hält sich gern in der Nähe von Wirrvögeln, Wahnwachteln und Jammergnus auf. Wovon es sich ernährt, ist nicht ganz klar, aber irgendwoher muss es kommen, dass es so fett ist.

Der Trancetanzbär

Nimm das Leben nicht zu schwer, hier kommt der Trancetanzbär. Ein behäbiges freundliches und einfach liebes Wesen, das brummend durch die Gegend tanzt, dabei meist völlig weggetreten ist und sich in anderen Welten befindet, auch mal etwas seltsames Kraut nascht und ansonsten ein freundlicher Zeitgenosse ist, dem man nur nicht zu blöd kommen darf. Er ist knuddlig und wuschelig und herzallerliebst, mag die schönen Dinge des Lebens, steht aber auf dem Boden der Tatsachen. Er hat keine natürlichen Feinde.

Der dickschwänzige Dödeldämon

Der dickschwänzige Dödeldämon ist haarig, und wirkt wie ein Faun, ist aber eindeutig tierisch. Das größte Attribut ist sein enormes Glied, mit dem alles gepimpert wird, was nicht bei „drei“ auf dem Baum ist. Dödeldämonen sind flink und rabiat. Sie fressen auch Putznickel und verbringen den Tag mit dem Sammeln von Nahrung, schlafen und poppen. Manchmal nehmen sie für kurze Zeit die Gestalt anderer Tiere an, um diese dann durchzunageln und sich mit einem manischen Meckerlachen ins Unterholz zu verziehen. Sie lieben Partys über alles und hängen gern mit den Crowleykröten zusammen.

Das winselnde Weicheihörnchen

Immer am Zittern und paranoid um sich blicken ist das winselnde Weicheihörnchen. Es hat stumpfes Fell und will „immer nur Schönes“ sehen, weil es Angst hat, nur durch die Erwähnung von etwas anderem dieses anzuziehen. Seine Lautäußerung ist ein moralisierendes ängstliches Winseln, das dann die Raubsäuger und anderen Fleischfresser im Wald auf den Plan ruft. Weicheihörnchen hören sowohl den Wahnwachteln, als auch den Wirrvögeln gern zu, und sind dementsprechend desorientiert. Sie sehen zwar irgendwo putzig aus, gehen aber einem irgendwie schnell auf die Nerven, da sie jede Auseinandersetzung scheuen und sich wehklagend zurückziehen in tiefe Gänge und Baumhöhlen. Ohne ihre extrem hohe Vermehrungsrate wären diese ängstlichen, anfälligen Tierchen schon längst ausgestorben.

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