Humor
Viele Sachen sollte man einfach nicht zu verbissen sehen
Es gibt zum Glück einige Zeitgenossen, die Heiden und Spiritualität mit einem Augenzwinkern auf die Schaufel nehmen *g*

Einen absoluten Brüller zum Thema habe ich in den Tiefen des Internet gefunden und durfte es freundlicherweise hier auf der Seite veröffentlichen.

Die Enzyklopädie der esoterischen Thierwelt



Viel Spaß beim Lesen

 

Wichtig! Bitte lest auch die Einleitung und Copyright zur esoterischen Thierwelt

 

Das hibbelige Hippelfratzel

Erst getan, dann nachgedacht. Das ist das hibbelige Hippelfratzel. Immer oder meist nervös um sich blickend, ständig sich am Kratzen, mit den beinen wippen, popelnd oder kichernd, so kennen wir es. Das Hirfz, wie es auch genannt wird, hat ein Fell, ähnlich dem des Nasenbären, erinnert aber eher an eine Mischung aus Lemur und Katze. BOING! Schon ist es weggehüpft. Nur manchmal, wenn etwas sie besonders fasziniert, sitzen sie still da, ihr Schwanz ist hoch aufgerichtet, und die Spitze zittert. Versucht ein anderes Tier sich lange mit ihm zu unterhalten, muss das gespräch interessant sein, sonst verfällt das hibbelige Hippelfratzel in eine art Trance und nimmt nichts mehr wahr. Eine gute Methode, die sich während des letzten Erdzeitalters herausbildete, als die Wirrvögel ihre Blütezeit hatten. Auch Hirfze sind oft impulsiv, aber sie stecken nunmal voller adrenalin. Auch sind sie schnell genervt oder überfordert, es sei denn, sie haben etwas besonders Interessantes gefunden. Dann sind sie aber auch ganz dabei. Hirfze fressen alles, es muss nur auf mehrere Mitglieder der Gruppe verteilt werden, denn jedes Tier hat völlig andere Vorlieben. Oft mampfen sie Kakaobohnen. Weil sie den anderen Tieren auf die Nerven gehen, ernten sie oft Ohrfeigen und werden manchmal depressiv. Sie können aber nichts dafür, und jede magische Technik, die sie ausprobieren, scheitert an ihrem Naturell. Dabei wären sie oft gern, wie die anderen Tiere (jedenfalls die sympathischeren exemplare)
Hirfze sind dafür bekannt, dass sie die dreckigsten Komapartys feiern, was sie bei den Crowleykröten, struppigen Streunern und vielen anderen Wesen recht beliebt macht. Dass sie aber ehrlich ihre Meinung auskotzen, egal wann, wie und wem gegenüber in welcher Situation, bringt die kritikunfähigen Ungemein giftigen Kratzbürstel auf die Palme, und sie haben eine Zeilscheibe gefunden. Glücklicherweise können Hirfze böse austeilen, haben fiese klauen und Rückenstacheln, die sie gezielt abschießen können, und die dann im opfer zersplittern. Und zumindest ihr Maulbereich ist unempfindlich gegen die Säuren des UGK.
Im Gegensatz zu diesem Tier sind Hirfze nicht nachtragend, lassen sehr oft und großzügig Fünfe grade sein und versuchen, sich mit allen zu verstehen. Oft schießen sie über das Ziel hinaus, bekommen nur die Hälfte mit und sind auch sonst etwas anstrengend, aber sie sind liebenswerte Chaoten, denen man nicht lange böse sein kann, es sei denn, man sei ein Ätzhörnchen oder UGK. Ihre Magie ist seltsam und verschroben, immer etwas neben der Spur, aber sie ist wirksam. Zwar sind auch Hirfze stur und beharren auf ihrer Meinung, aber ebensogut können sie plötzlich umschwenken und von anderen Auffassungen genauso begeistert sein. Das beruht dann aber auf langer und tiefer Überlegung. Aber egal, was sie machen, sie sind die kleinen Strahlepöter des Waldes. Fressfeinde haben sie kaum, außer vielleicht den Dogmadachs, aber sie sind auch viel zu flink.Dafür jagen sie selbst gern, und zerfleddern fröhlich Wirrvögel jeder Art.

Woran Du merkst, dass Deine Vorstellung vom Hexen- bzw. Heidentum einiger Korrektur bedarf

Woran Du merkst, dass Deine Vorstellung vom Hexen- bzw. Heidentum einiger Korrektur bedarf


  • Du hast noch nie ein Ritual im Freien gemacht, weil es da so viele Käfer und Fliegen gibt
  • Du findest, ein gutes Athame kauft man/frau im Fantasy-Bedarfsladen an der Ecke.
  • Du hältst Dich nach 2 Wochen Hexentum schon für fortgeschritten.
  • Du hast schon mal aus Zigarettenstummeln Räucherwerk gemacht.
  • Du hast schon mal aus reiner Langeweile Freitag und Samstagabend Schadenszauber gesprochen.

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Spirituell etwas schiefgegangen?

Woran du erkennst, dass mit Deiner Art, spirituell zu lernen, zu leben und magisch zu arbeiten etwas schiefgegangen ist

1. Du glaubst, dass das Necronomicon echt ist und dass der böse Cthulhu unter Deiner Spüle in der Küche wohnt.

2. Du glaubst an einen magischen Angriff, wenn Dir der Bus vor der Nase wegfährt.

3. Du trägst einen Hut aus Alufolie, damit Dich die Weltverschwörer nicht von ihren Satelliten aus mit Fernhypnosestrahlen manipulieren.

4. Du suchst auf Deinem Personalausweis nach geheimen Symbolen der Iluminaten, der Rosenkreuzer und der Bruderschaft vom Großen Kürbis.

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Das Fluffy Bunny

Extrem häufige Besucher im esoterischen Wald, allerdings nicht heimisch. Keinerlei magische Kräfte, keine Ahnung und auch sonst ziemlich unterbelichtet. Geschmacksrichtung zwischen extrem fad, über knusprig bis ausgesprochen lecker. Ausgezeichnet als Snack und als Nachtisch geeignet.

Der klatschianische Sumpfdrachen (Draco Vulgaris)

Klatschianische Sumpfdrachen werden maximal 1,20 Meter lang (ohne Schwanz), haben ein hochkompliziertes Verdauungssystem und neigen bei Fehlernährung dazu zu explodieren und dabei ihre Eingeweide über ein gutes Dutzend Meter zu verteilen. Das passiert erstaunlich häufig, da sie so gut wie alles fressen oder zumindest probieren. Nur ihre extrem hohe Vermehrungsrate bewahrt sie vor dem aussterben.

Diese Sorte Drachen ist ziemlich häufig anzutreffen, während die Großdrachen eher selten sind (die bemerkt man meist erst, wenn man auf ihrer Spielwiese rumtrampelt).

Einzige Ähnlichkeit zwischen Großdrachen und Sumpfdrachen: Wenn sie gehäuft anzutreffen sind, können seltsame Effekte eintreten. Bei Sumpfdrachen entspricht das Ergebnis meist einem tiefen Krater und vertreuten Körperteilen, bei Großdrachen stülpt sich das Kontinuum um und versucht sich hinter den Bäumen zu verstecken.

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