Humor
Viele Sachen sollte man einfach nicht zu verbissen sehen
Es gibt zum Glück einige Zeitgenossen, die Heiden und Spiritualität mit einem Augenzwinkern auf die Schaufel nehmen *g*

Einen absoluten Brüller zum Thema habe ich in den Tiefen des Internet gefunden und durfte es freundlicherweise hier auf der Seite veröffentlichen.

Die Enzyklopädie der esoterischen Thierwelt



Viel Spaß beim Lesen

 

Wichtig! Bitte lest auch die Einleitung und Copyright zur esoterischen Thierwelt

 

Der Pan-Tao-Bär

Wird von den anderen Tieren für unheimlich weise gehalten, weil sie das, was er sagt, nicht wirklich verstehen. Er trägt einen komischen schwarzen Hut und grinst meistens. Lebt hoch oben in Baumwipfeln. Junge Exemplare fallen gelegentlich aus großer Höhe und schlagen meist auf anderen Tieren auf. Dabei bleibt selten irgendwas erkennbares über. Pan-Tao-Bär-Einschlagskrater erkennt man daran, daß darin die schönsten Blumen wachsen.

Der interdimensionale Zwölf-Ender

Er erscheint oft als eine Mischung aus mehreren anderen Tieren, hat aber nichts mit dem Wolpertinger gemein. Er erscheint mal als ein Jammergnu, um sich dann plötzlich wie eine KaosKobra zu verhalten und säuselt als nächstes rum als wäre er ein Putznickel. Man könnte meinen, der interdimensionale Zwölf-Ender wäre schizophren - aber er weiß sehr genau was er tut, auch wenn er sich wahllos mit fast allen anderen Tieren des Waldes paart (nur nicht mit Jammergnus auf denen er gelegentlich auf subtile Weise herumtrampelt). Sein Hauptmerkmal: Er ist meist einfach nicht da, nicht zu fassen und steht trotzdem ständig hinter einem, was den meisten Tieren ein ungutes Gefühl beschert. Seine Lieblingsmahlzeit sind Ätzhörnchen.

Das Popamacho

Es stapft majestätisch durch den esoterischen Wald, als ob alles ihm gehört. Klopft große Sprüche, hat Muskeln wie Taue und wirkt furchteinflößend. Starrt vor Stacheln und anderen Dingen, die nicht vertrauenerweckend aussehen. Mischt sich überall ein, tut von oben herab freundlich. Wenn man an der Hülle kratzt, gibt es einen Knall, und einem können die Fetzen um die Ohren fliegen, oder man wird verspeist. Denn das Popamacho, dieser Machopopanz ist nichts weiter als ein aufgeblähtes kleines Schweinchen mit tierischen Komplexen, das magisch so gut wie nichts auf die Reihe bekommt, aber eine große Fresse hat. Wird es entlarvt, zieht es sich, Ausreden quiekend, ins Unterholz zurück, um sich zu regenerieren. Um hernach wieder den dicken Max raushängen zu lassen. Denn Selbsteinsicht, nein, die ist dem Popamacho fremd.

Die Multi-Dreh-Quappe

Nimmt täglich eine neue Lehre an, vertritt sie vehement und dogmatisch um sich am nächsten Tag völlig umzuorientieren. Mutiert im Alter gelegentlich zu einem Dogmadachs, wenn es nicht vorher explodiert oder gefressen wird. Nur die extrem hohe Vermehrungsrate verhindert ein Aussterben.

Das Guggeda

Das Guggeda ist flauschig, aber etwas zerfleddert und will überall mitsingen, auch, wenn es keinen geraden Ton rausbringt. Es ist unterbelichtet, wie das monosynaptische Magiemäuschen und weint, wenn es nicht beachtet wird. Kriegt aber nichts auf die Reihe und versteht noch weniger. Fällt manchmal beim Singen vom Ast oder wird von herabfallenden Pan-Tao-Bären zermatscht. Kein sehr ausgefülltes Leben.

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