Das Popamacho

Es stapft majestätisch durch den esoterischen Wald, als ob alles ihm gehört. Klopft große Sprüche, hat Muskeln wie Taue und wirkt furchteinflößend. Starrt vor Stacheln und anderen Dingen, die nicht vertrauenerweckend aussehen. Mischt sich überall ein, tut von oben herab freundlich. Wenn man an der Hülle kratzt, gibt es einen Knall, und einem können die Fetzen um die Ohren fliegen, oder man wird verspeist. Denn das Popamacho, dieser Machopopanz ist nichts weiter als ein aufgeblähtes kleines Schweinchen mit tierischen Komplexen, das magisch so gut wie nichts auf die Reihe bekommt, aber eine große Fresse hat. Wird es entlarvt, zieht es sich, Ausreden quiekend, ins Unterholz zurück, um sich zu regenerieren. Um hernach wieder den dicken Max raushängen zu lassen. Denn Selbsteinsicht, nein, die ist dem Popamacho fremd.