Der Goldfasan

Unterart des bösen Bräunlings. Genauso giftig, doof und radikal. Kann sich gelegentlich aber gewählter und intelligenter ausdrücken. Das ist allerdings ein Mimikry-Effekt und dient deshalb nur der Tarnung, damit er nicht von anderen Tieren im Wald als gemeiner Bräunling erkannt wird. Goldfasane glauben, sie wären was besseres, originaler, origineller und überhaupt!
Durch erfolgreiche Mimikry schaffen sie es meist etwas länger zu überleben als ihre unmutierten Verwandten. Trotzdem verraten sie sich irgendwann und werden dann im nächstbesten Sumpfloch ersäuft oder einfach totgetrampelt.

Der Goldfasan hält sich auch für ein recht schönes und elegantes Tier. Leider ist sein Federkleid kein bisschen golden, sondern ein stumpfes braun, die Ständer sind schwarz und ihr rechter Flügel zuckt genauso wie beim bösen Bräunling. Das Federkleid auf dem Kopf ähnelt einer komischen Kappe und der Schnabel trällert dumme und einfallslose Lieder, die im Wald zu recht verpönt sind.

Vermehrt sich durch erfolgreiches Mimikry und subtile Anpassung etwas besser als der böse Bräunling, was ihm aber nichts nützen wird, da er letztendlich doch zu doof ist.