Áine

Der Name bedeutet im Irischen Helligkeit, Hitze, Geschwindigkeit und tritt als weiblicher sowohl als männlicher Name in der irischen Sage auf. Dies lässt auf eine (vor)keltische Sonnengöttin und den keltischen Sonnengott schließen, die täglich mit Pferd und Wagen über das Firmament ziehen.
Durch die Christianisierung wurde die Göttin Áine zur Feengöttin degradiert.

In ganz Irland findet man Orts-, Berg- und Quellennamen, die mit ihr verbunden sind. Ihren "Stammsitz" hat sie im Cnoc Áine (Limerick), der auch dem Dorf Knockainy den Namen gab. Bis gegen Ende des 19. Jhd. konnte man hier noch Spuren des ehemaligen Sonnenkults erkennen. So trugen Bauern in der Johnannisnacht brennende Heu- oder Strohbündel umd die dort gelegenen Ringgräber und besuchten danach die Häuser, Ställe und Felder, um ihnen Glück zu bringen.

Áine gilt auch als die mütterliche Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit.