Feste

Samhain

Das Wort Samhain stammt aus dem Alt-Irischen und bedeutet "Ende des Sommers", von sam=Sommer und huin=Ende. Weitere "Untertitel" dieses Festes sind "Third Harvest" und "keltisches Neujahr".

Das Fest Samhain steht am Ende der Ernte und bezeichnet den Schluss des agrarischen Jahres-Zyklus. An Samhain beginnt der Winter und das neue Jahr.

Samhain, die Zeit zwischen zwei Jahren, bildet ein magisches Intervall, währenddessen die Gesetze von Raum und Zeit aufgehoben sind. Die Schleier zwischen den Welten sind besonders dünn und die Ahnen wandeln wieder auf der Erde.
Es ist deshalb die richtige Zeit, um den Ahnen Ehre und Gastfreundschaft zu erweisen. Dies geschieht mit Gebeten und Speiseopfern. Selbst wenn die Speisen unberührt erscheinen, soll ihre Essenz auf die Geister der Ahnen übergehen.

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Alban Arthuan - Wintersonnenwende

Alban Arthuan, Wintersonnenwende

Zur dunkelsten Zeit des Jahres feiern wir die Rückkehr des Göttlichen Kindes, der goldenen wiedergeborenen Sonnwend-Sonne, die die Erde wieder wärmen und Licht und Leben zurückbringen wird. Das Rad des Jahres dreht sich über den Tod hinaus und bewegt sich auf neues Licht und neues Leben zu.

Diese Vorstellung treffen wir in den unterschiedlichsten Kulturkreisen an. Auch z.B. im Christentum wird ein Kind geboren, Jesus Christus, das Licht der Welt. Nachdem in der Bibel kein Geburtstag von Jesus überliefert ist, legte die Kirche den Tag bald in die Nähe der Wintersonnenwende, weil der thematische Zusammenhang so passend erschien, manche sagen auch, weil die Menschen von den Feierlichkeiten zur Wintersonnenwende nicht ablassen wollten.
Während Samhain ein Fest ist, das doch überwiegend mit der keltischen Kultur verbunden ist, ist Alban Arthuan ein universales Fest, wir bezeichnen es lediglich mit einem keltischen Namen.

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Beltane

Beltane

auch Bealtinne, Bealtine, Beltine, Beltain, Beltan, Beltien, Beltein, Bealtuinn, Bealtaine, Bealtainne.

Beltane ist das letzte der drei Frühlingsfeste und gilt zusammen mit Samhain als eines der beiden wichtigsten Feste im Jahreskreis. Von Samhain genau ein halbes Jahr entfernt, besitzt es Verbindungen zum Wachstum ebenso wie zum Tod. Beltane ist äußerst komplex. Es findet immer am Vorabend des Mai statt, also am 30.04.

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Imbolc

Imbolc, auch Oímelc, Oímealg

Bereits die Namensgebung ist umstritten. Hinsichtlich "Imbolc" hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es "in the belly", also "im Bauch" (Mutterleib) bedeuten soll. Ein Beleg dafür ließ sich allerdings nicht auftreiben. Oímelc, oder Oímealg (vermutlich altirisch), deutet auf eine Verbindung mit der Milch des Mutterschafes hin. Nachdem die Schafe um diese Jahreszeit zumindest in den gemäßigten Regionen Irlands geboren werden, erscheint diese Wortdeutung plausibler.

Auf Spekulationen, ob bei Imbolc, Oímelc, Oímealg die Übereinstimmung bzw. Ähnlichkeit mancher Buchstaben und eine möglicherweise ähnliche Aussprache darauf schließen ließen, dass es sich ursprünglich um dasselbe Wort gehandelt haben könnte, möchte ich hier nicht näher eingehen.

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Alban Heruin - Sommersonnenwende

Alban Heruin

Alban Heruin bezeichnet den längsten Tag des Jahres, die Sommersonnenwende. Sie findet am 21.06. statt.

Während die Wintersonnenwende vorwiegend von Tod, Wiedergeburt und Hoffnung handelt, dreht es sich bei der Sommersonnenwende um Reichtum und Kraft. Alban Heruin markiert den Höhepunkt der Fruchtbarkeit der Natur und von Macht und Kraft der Sonne, mit einem traurigen Beigeschmack. Die Sonne steht im Zenith ihrer Kraft, doch wird das Licht ab diesem Zeitpunkt weniger und die Dunkelheit nimmt zu, bis die Fülle des Sommers durch den Herbst hindurch mit dem ersten Frost des Winters ihr Ende finden wird.
Alban Heruin ist zunächst ein Fest des Dankes für den Überfluß.

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Alban Eiler

Alban Eiler

Alban Eiler ist das mittlere der drei Frühlingsfeste (Imbolc, Alban Eiler, Beltane).
Es fällt alljährlich auf einen Tag zwischen 19. und 22.03. In diesem Jahr ist es am 20.03.

Alban Eiler bezeichnet meistens den deutlich spürbaren Frühlingsanfang: Tag und Nacht sind wieder gleich lang. Die Vögel beginnen zu nisten.

Das Ei ist ein Symbol für Wiedergeburt und Fruchtbarkeit. In der alten Zeit bemalte man die Eier mit Symbolen von Wünschen, die sich in diesem Jahr erfüllen sollten. Gefärbte Eier wurden hergestellt, in dem man diese eingewickelt in Blätter, Wurzeln, Blumen und Borke gekocht hat. Es gibt bis heute alle möglichen Spiele mit Eiern: Werfen, Rollen, Verstecken.
Der Hase, heute als Osterhase gebräuchlich, ist ebenfalls - aufgrund seiner sprichwörtlichen Vermehrung (Karnickel) - ein altes Fruchtbarkeitssymbol.

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Lughnasadh

Lughnasadh

Lughnasadh, das "Fest des Lugh", markiert den Beginn des spürbar werdenden Abstieges der Sonne hinein in die Dunkelheit des Winters. Das vorherrschende Bild ist die Vermählung der Sonne (Lugh) mit der Erde (Danu), welche die ersten Früchte der Ernte hervorbringt. Der "englische Untertitel" des Festes ist "First Harvest".
Es ist auch eine Zeit der Spannung, in der die dunklen Tage bereits am Horizont stehen, die Ernte aber noch nicht vollständig und sicher eingebracht ist.

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